VAB Berlin

Störungs-Management von Weichensteuerungen und Fahrsignalanlagen

Modulares Systemkonzept in VABtrack
Weichensteuerung mit Signalisierung
Visualisierung einer Einzelweiche incl. Statusanzeige
Einfach-Weichensteuerung
Visualisierung einer kompletten Anlage incl. Statusanzeige
Kommunikationsmodul Typ VR14
Weichensteuerung und Modem

Das von der Verkehrsautomatisierung Berlin GmbH entwickelte System zur Überwachung von Weichensteuerungen und Fahrsignalanlagen basiert auf den Modulen des Produktes VABtrack und kann bei Straßenbahn-Unternehmen sowie Anschluss- und Industriebahnen für ein effizientes Störungsmanagement eingesetzt werden.

Die dezentralen Daten der Weichensteuerungen werden auf einem Server zusammengeführt.

Über das Modul Ereignis-Manager werden alle Störungsmeldungen verwaltet, die automatisch generiert oder manuell erfasst oder von Fremdsystemen gesendet werden. Es erfolgt eine automatische Weiterleitung der  Störungsmeldungen an verantwortliche Personen per eMail, SMS o.ä.

Auf den Monitoren in der Leitstelle werden permanent die Zustände der Weichensteuerungen visualisiert. Die Darstellung erfolgt in einer Kartenübersicht oder in Detaildarstellungen der einzelnen Anlagen. Die Störungsmeldungen werden in der Leitstelle optisch und akustisch angezeigt.

Hauptfunktionen

  • Verwaltung von Störungsmeldungen, die automatisch generiert oder manuell erfasst oder von Fremdsystemen gesendet werden
  • Optische und akustische Visualisierung von Störungsmeldungen
  • Automatische Weiterleitung von Störungsmeldungen an verantwortliche Personen per eMail, SMS o.ä.
  • Archivierung von Störungsmeldungen in einer Datenbank
  • Anzeige von Störungsmeldungen incl. Beschreibungen
  • Störungsverfolgung und Überwachung der Störungsbearbeitung

Der Server kann beim Verkehrsunternehmen stehen oder durch die Verkehrsautomatisierung Berlin GmbH betrieben werden.

Zur Anbindung der dezentralen Anlagen wird das Kommunikationsmodul VR14 eingesetzt. Für die Sicherung der Datenkommunikation wird zum Beispiel ein VPN eingerichtet. Möglich ist auch die Vernetzung mehrerer Anlagen, so dass nur eine SIM-Karte für die Online-Kommunikation benötigt wird und somit die monatlichen Kommunikationskosten verringert werden können.

In der HN-P-Analyse ist es per Fernzugriff möglich, die gespeicherten Prozessdaten abzurufen und zu analysieren. Funktionen sind das Auslesen von Fehler- und Ereignisspeichern, die Anzeige der Fehlercodes im Klartext sowie die Ausgabe von zugehörigen Hinweisen für die Fehlerbeseitigung.

Ein beliebiges Tagesprotokoll oder der Ereignisspeicher können rückwirkend im „Event Viewer“ ausgelesen und so zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Prozessverlauf „erneut abgespielt“ und grafisch visualisiert werden. Damit können nicht nur Anlagenstörungen identifiziert, sondern auch rückwirkend betriebliche Unregelmäßigkeiten wie das Überfahren von Signalen erkannt und dokumentiert werden.